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AH SC Winkum auf Hollandtour in Arnheim

-          Von Reinhard Schönfeld -

Müssten wir die holländische Stadt Arnheim mit drei Worten beschreiben, dann wären es die Worte: Grün, kreativ, hip. In der Stadt haben sich Modedesigner, Künstler und Studenten niedergelassen. Dementsprechend breit gefächert ist auch das kulturelle Programm. Es gibt viele Kneipen und Bars, sowie etliche grüne Parkanlagen, Museen und die Geschichte von „Die Brücke von Arnheim“. Die Menschen sind jung geblieben, bunt gemischt, fröhlich und offen.

Viele gute Gründe, warum sich die AH-Abteilung des SC Winkum in diesem Jahr auf die Spuren der „Hollandgänger“ begeben hat und die niederländische Stadt Arnheim als Ziel wählte.

Am Freitag, den 28.09.2018 startete die Truppe mit 61 AH-Mitgliedern nebst Partnerinnen von Winkum aus. Erstes Ziel war das „Openluchtmuseum“ in Arnheim. In dem niederländischen Freizeitmuseum wurde  von professionellen Guides die Geschichte der Niederlande und der Provinz Gelderland anschaulich dargebracht. Bauernhöfe, Windmühlen, Molkerei, Wäscherei und sogar eine Brauerei konnten besichtigt werden. In jedem Gebäude wird die Geschichte anschaulich dargestellt und durch viele ehrenamtlich tätige Mitglieder des Museums zum Leben erweckt. Einem Schmied, einer Wäscherin oder den Bierbrauern konnte bei der Arbeit zugeschaut werden. Jedes Gebäude ist mit Leben gefüllt und erzählt von der Tradition und den Lebensverhältnissen der vergangen Jahrzehnte und Jahrhunderte. Im dem 44 ha großen Museum fährt eine alte Trambahn, die Besucher zu den verschiedensten Orten fährt und uns AH-Mitgliedern in die vergangenen Epochen  der Niederlande eintauchen ließ.

Nach der Ankunft im Hotel erwartete den Reisenden ein Spanferkel-Barbecue  in einer gemütlichen und für Arnheim typischen Altstadtkneipe, das „De Heeren van Aemstel“. Es liegt direkt am Bartoplein neben einer gigantischen 150.000 Kilo schweren Statue welches ein rotes auf dem Rücken liegendes Erdferkel darstellt. Der Name der Statue „Feestaardvarken“ passte perfekt zum Barbecue und schaffte den Rahmen für einige gemütliche Stunden.

Am Samstagmorgen konnte die Stadt Arnheim in Begleitung von deutschsprachigen Stadtführern erkundet werden. Zu vielen historischen Gebäuden, wie z.B. dem Duivelshuis wurden interessante Geschichten erzählt. Der Turm der stattlichen 93 m hohen Eusebiuskirche lud zu einem imposanten Blick über die gesamte Stadt ein. Wer viel Mut hatte, konnte ein Glasplateau betreten, welches einige Meter aus dem Turm heraus ragte und eine freie Aussicht auf den großen Marktplatz mit seinen vielen Ständen für Blumen, Käse, Fleisch, Nüssen, Fisch und Gemüse bot.

 Ein geschichtsträchtiger Teil der Stadt Arnheim ist natürlich der Kampf um die Rheinbrücke der deutschen Wehrmacht gegenüber den Aliierten im September 1944. Im Airborne at the bridge, einem kleinen Museum direkt an der Brücke wurde den AH-Mitgliedern durch einen Film und Fotos die Operation Marked Garden näher dargebracht. Es war der letzte große Sieg der deutschen Wehrmacht, welche am 27ten September 1944 den Angriff der Briten und die Besetzung der strategisch wichtigen Rheinbrücke abwehren konnten. Rund 16.000 Soldaten verloren bei dem sinnlosen Kampf ihr Leben.

Am Nachmittag fuhr die AH-Gruppe weiter zur benachbarten Stadt Nijmegen und besichtigte eines der größten niederländischen Logistikunternehmen HSF Logistics.

Bei einem Vortrag wurde die Kühllogistik in einem interessanten Film und anschließendem Vortrag durch den Geschäftsführer der HSF Gruppe Simon Frederiks, sowie dem Geschäftsführer der HSF Polska, Gerard Rijers vorgestellt. Die HSF Gruppe hat sich auf den Transport und die Logistik von frischen und tiefgefrorenen Lebensmitteln spezialisiert. Mit insgesamt 1800 Beschäftigten werden hauptsächlich Fleischwaren in und durch ganz Europa befördert.  Nach kontroversen und interessanten Diskussionen mit den Vertretern der HSF-Gruppe konnte das werkseigene LKW-Museum besichtigt werden. Die liebevoll restaurierten Fahrzeuge der Marken Henschel, Mercedes, Büssing, Daf u.s.w., ließen das Herz des einen oder anderen Oltimerfreundes höher schlagen.

Am Abend schiffte sich die AH-Gruppe auf dem „Pannenkoekenboot“ ein. Eine abendliche Fahrt auf der Waal, dem Hauptmündungsarm des Rheins stand auf dem Programm. Bei einem Sonnenuntergang wie aus dem Bilderbuch und toller Lichterkulisse bei späterer Dunkelheit, konnten die AH-Mitglieder einen tollen Abend verbringen. Zum Buffet wurden frisch gebackene Pfannenkuchen in verschiedenen Ausführungen angeboten. Für Stimmung sorgte der Minnesänger der Winkumer AH, Ignatz Baumann. Eigens für die Fahrt hatte er Liederbücher vorbereitet und lud mit seiner Gitarre zum Mitsingen ein. Da an diesem Samstag der Namenstag der Erzengel Michael und Gabriel auf dem Kalender stand, wurde sogar ein Ehrentanz für die Namenskinder Michael Koopmann und Gaby Baumann organisiert.

Leicht verkatert ging es am Sonntag wieder in Richtung Winkum. Vorher wurde jedoch noch ein Abstecher in den kleinen niederländischen Ort Deurningen vorgenommen, um einen modernen Bauernhof, das Landgoed Kaamps zu besuchen. Die Reisenden konnten sich auf dem Hof sehr anschaulich die Melkroboter in den Boxenlaufställen oder die eigene Käserei anschauen. Ein Hofladen lud zum Kauf der hauseigenen Produkte ein. Gemeinsam wurde eine deftige Brotzeit eingenommen, bevor am Nachmittag die Fahrt beim Clubhaus in Winkum endete.

 

SC Winkum  | webmaster@scwinkum.de